Kritische Äußerungen von Kunst- und Kulturschaffenden und weiteren prominenten UnterstützerInnen



JACK BAUER
“Der Natur ihren Fluss bitte!
In meiner Kindheit habe ich schöne Tage an der Sulm verbracht…”


ERWIN BOHATSCH [www.erwinbohatsch.at]
Maler, lebt und arbeitet in Wien
“Anstatt den Verbrauch unserer Energiereserven zu reduzieren und vernünftig damit umzugehen, soll wieder einmal ein intaktes und wunderbarses Stück Natur unwiederbringlich zerstört werden, um mehr Energie anzubieten. Wie lange brauchen wir noch, um endlich umzudenken?”


HERBERT BRANDL [http://herbert-brandl.com/]
Maler / auch Neoexpressionismus / lebt und arbeitet in Wien
“HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG+KORALMKOMA=KORALMKILLAZ”


IVICA CAPAN [http://www.knollgalerie.at/ivicacapan0.html]
Maler / geb. in Zagreb, lebt und arbeitet in Wien
„Als ich erfuhr, dass die Schwarze Sulm zerstört wird, erfasste mich Unruhe, obwohl ich zum ersten Mal von diesem Bach/Fluss hörte.Dass sich Unternehmen nicht scheuen, ein so seltenes und unberührtes Gebiet in ihrem Interesse zu zerstören, wusste ich aus Erfahrung. Vor einigen Jahren wurde in Kroatien, in einer der schönsten Schluchten am Fluss Dobra, ein Wasserkraftwerk gebaut mit dem Ziel, 1% gesammten Strombedarfs Kroatiens zu decken und die Stromversorgung in der Region zu stabilisieren. Es handelt sich um eine Karstgegend mit vielen Höhlen und äußerst seltenen Tierarten, die durch den Bau gefährdet oder ausgerottet wurden. Es gab Proteste, die nichts brachten. Es zeigte eigentlich die Diskrepanz zwischen medialer und politischer Verarbeitung als erfolgreiches wirtschaftliches Projekt mit fragwürdigem Ergebnis. Auch ist zu sagen, die Stromversorgung in der Region wurde nicht stabiler, der Fluss ist vom Kraftwerk abwärts kälter und unsicher für Baden geworden und es kommt zu verstärkten Erosionen. Es ist offenbar nicht gelungen, den künstlichen See abzudichten, was in einer Karstgegend zu erwarten war, so dass einerseits keine geplante Leistung zu erreichen ist und andereseits als lustiger Nebenefekt in umligenden Wäldern neue kleinere Seen und Teiche entstanden sind.
Als ich dann erfuhr, dass sich bei der Schwarzen Sulm Widerstand organisierte, war ich froh, diesen zu unterstützen und hoffe, dass es gelingt, den geplanten Bau zu verhindern.”


FRANZ ENZENHOFER [franz-enzenhofer.at]
“dieses wunderschöne stück natur muß für uns und unsere nachwelt erhalten bleiben und darf nicht der profitgier geopfert werden”


OLGA FLOR [www.olgaflor.at]
Schriftstellerin, lebt und arbeitet in Graz
“Die schwarze Sulm muss auch unter Schwarz-Rot als Naturraum erhalten bleiben.”


HANS-JÖRG FÜRPASS [www.hjf.cc]
Maler, lebt und arbeitet in Bad Gams, Weststeiermark
“Alles was man tut hat Folgen! Wenn`s erst mal gebaut ist, gibt es kein zurück, dann ist sie weg – die Sulm, so wie sie ist!”


MARTIN GOSTNER
Bildender Künstler, arbeitet in Innsbruck und Düsseldorf
“Des Geldes wegen wird Raubbau, um nicht zu sagen. perverse Naturkraftverschwendung getrieben. Das gibt eine Zukunftswüste, für die einige Geviertkilometer Naturschutzpark kein Ersatz sein können.” Peter Rosegger


EWALD GYNES [


GERHARD HEILINGBRUNNER [


ANTON HERZL [http://ausarten.at]
Maler, geb. in Graz, lebt und arbeitet in Wien
“Die Katastrophe von Fukushima hat einiges an Nachdenklichkeit hervorgerufen. Leider ist die Formel „Wenn wir keine Atomkraft wollen, hat der Errichtung von Wasserkraftwerken freie Bahn …“ eher zu einer Abstumpfung hinsichtlich des Naturschutzes im Zusammenhang mit Wasserkraftwerken geführt.
Der nun teurer gewordene Strom verspricht auch den Betreibern von kleineren Kraftwerken gute Gewinne, deren Reizwirkung allen Bezug zum Naturschutz, eben auch aus ästhetischen Gründen, Artenschutz etc. hintanstellt. Als jemand, der schon als Jugendlicher mit dem Roten Blitz ins Sulmtal gepilgert ist, um die dortige Natur zu genießen, wünscht man sich, dass auch kommenden Generationen dieses Natur-pur-Erlebnis möglich sein wird. Die wegweisenden Konzepte für die Zukunft müssen im Stromsparen gefunden werden!”


SIGGI HOFER [www.siggihofer.com]
Künstler, lebt und arbeitet in Wien
“says NO”


TONI INNAUER [www.toni-innauer.at]
Olympiasieger und Weltmeister im Schispringen, WWF Flussbotschafter
“Als WWF Flussbotschafter ist es mir wichtig, dass rar gewordene, naturbelassene Gewässersysteme wie die Schwarze Sulm in ihrer Einzigartigkeit erhalten und nicht verbaut werden. Die Auszeichnung als Natura 2000 Gebiet unterstreicht die Wertigkeit dieses Flussgebietes eindrucksvoll. Wenngleich auch die Anliegen der E-Wirtschaft zur Steigerung erneuerbarer Energien richtig und unterstützenswert sind, müssen wir höchste Sorgfalt bei der Auswahl der wirtschaftlich nutzbaren Strecken walten lassen. Im Interesse späterer Generationen müssen irreversible Beschneidungen der wertvollsten Naturschätze abgewendet werden. Die Stromzukunft Österreichs wird nicht von der Nutzung des Flussheiligtums an der Schwarzen Sulm abhängen. Ich appelliere daher an die politisch Verantwortlichen, dieses äußerst heikle und umstrittene Wasserkraftprojekt noch zu stoppen. Sie haben die Möglichkeit, die Sulm noch zu retten – nutzen Sie die Chance!”


ANDREA JOHANIDES [www.wwf.at]
Geschäftsführerin WWF Österreich
“Selten ist die Front gegen ein Wasserkraftwerk in Österreich so breit: Vom Umweltminister, der EU Kommission, allen großen Umweltorganisationen, lokalen Naturschutzvereinen, den Grünen und mutigen Grundbesitzern, beherzten Bürgern vor Ort bis hin zu den großen Fischereiverbänden und allen UmweltanwältInnen in Österreich reicht die Allianz der Vernunft gegen die Zerstörung des Flussjuwels Schwarze Sulm. Es versteht eigentlich keiner mehr, warum die Steiermark noch an diesem Kraftwerk festhält. Wir appellieren deshalb an die Vernunft von Landeshauptmann Voves endlich die Reißleine zu ziehen um Schaden an einzigartiger Natur und für den Steuerzahler nach einer möglichen EU-Verurteilung Österreichs abzuwenden.”


VRONI KATONA [http://www.vronikatona.at/]

Keramikerin, lebt und arbeitet in der Weststeiermark
“Wir wissen nicht alles über Zusammenhänge und Wechselwirkungen in unberührter Natur. Es ist vielleicht wichtig, dass unversehrte Inseln inmitten der rücksichtslos genutzten Umwelt erhalten werden. Zumindest ist es ein Akt von Respekt und Demut letzte Refugien zu bewahren. Rettet die Schwarze Sulm!”


KATSEY [www.katsey.org]

barbara seyr + theresia katona. fotografinnen, leben und arbeiten in wien
“wie der chinese so schön sagt:
A single act of carelessness leads to the eternal loss of beauty”
(chinglish board in Forbidden City, Beijing, China.)


JULIAN KHOL [www.julian-khol.com]
Maler / geb. in Wien
„für alles was noch kommt, ist und war. der mensch ist und bleibt natur. die schwarze sulm muss bestehen bleiben.“


LENA KREMSER [www.keramik-lena.com]
Keramikerin / arbeitet in St. Ulrich i. Greith
„Ich hoffe, dass wir nicht die letzte Generation auf dieser Erde sind,
deshalb sollten wir darauf achten die Kostbarkeiten der Natur für unsere Nachkommen zu erhalten. Es ist unverantwortlich, die schwarze Sulm mit einem Kraftwerk zu vergewaltigen.“


HANNO MILLESI [www.ignorama.at]
Schriftsteller, lebt und arbeitet in Wien
„Ich spreche mich dafür aus, dass die letzten noch unverbauten Flussverläufe in ihrer Ursprünglichkeit erhalten bleiben.“


FLORA NEUWIRTH [www.floraneuwirth.at][www.clubblumen.at] [www.clubblumenlodge.at][arolfoidda.blogspot.co.at]
Künstlerin, lebt und arbeitet in Wien
„immer weiter im kampf gegen die sulmtotalzerstörung!“


HARALD NEUWIRTH
Jazzpianist, lebt in Schwanberg
“Der Schwarzen Sulm würde es besser gehen, wenn eine tägliche Musikstunde möglich wäre!”


OLGA NEUWIRTH
Komponistin, geb. in Graz
“In Herman Melvilles Roman „Moby Dick“ geht es u.a. auch um die Anklage gegen die Zerstörungs-und Ausbeutungswut des Menschen der Natur gegenüber.
Melville beschrieb schon 1851 drastisch, dass der Mensch uneinsichtig seinen eigenen Lebensraum aus Gier zerstört. Heute, über 160 Jahre später, sind wir noch immer so dumm und versuchen weiterhin unseren fragilen Lebens/Naturraum aus reiner Profitgier auszubeuten.”


HEINRICH PANSI [www.lebensschmiede.at]
Lebensschmied, lebt und arbeitet in Schwanberg
“Die letzten unberührten Flusslandschaften müssen unberührt bleiben!
Hilf mit die Schwarze Sulm zu erhalten!”


HEIDRUN PLATZER [www.heidrun-platzer.at]
Bildende Künstlerin & Kulturmanagement / Verein “kulturbrücke”
“… als kind lernte ich in der sulm schwimmen
… in meiner jugend waren die sulmauen wichtiges refugium
… die zerstörung wichtiger grüner lebensräume passiert täglich
… beton & asphalt = die zukunft unserer kinder ?”


HELMUT POKORNIG [www.pokornig.at] [www.marijeli.at]
Bildender Künstler, lebt und arbeitet in Wien
“steter tropfen höhlt den stein”


WOLFGANG POLLANZ [www.pollanz.com]
Autor, Musiker, Kulturmacher, lebt in Wies, Steiermark
“Dort, wo ich lebe, ist die Sulm begradigt worden mit all den bekannten Folgen. Lasst doch dieses letzte Stück unberührte Natur in Ruhe!”


ERWIN STEFANIE POSARNIG [http://www.kulturserver-graz.at/v/posarnig.html
Schlosser-//Schmiede-//Landmaschinenmechanikermeister/Maschinenbautechniker/ Künstler/Kurator
„Wasser unser auf Erden …“


ISABELLA PRIMOS [www.anagama.at
Künstlerin, lebt und arbeitet in Eibiswald, Weststeiermark
„Ich wünsche mir, dass uns die Schwarze Sulm so erhalten bleibt, wie sie die Natur geschaffen hat.“


USCHI PROFANTER [www.uschi-profanter.at
4facher Kajak-Worldchampion
„Seit vielen Jahren setze ich mich an der Seite des WWF, anderer Naturschützer und vieler Menschen vor Ort für den Schutz der Sulm ein. Als Kajakfahrerin hab ich oft genug Wildwasser erlebt und weiß um den Wert verbliebener Auen und Flüsse. Zweimal habe ich auch an Protestaktionen an der Sulm teilgenommen, wo man uns von Seiten der Behörden versprochen hat, dass die Sulm den höchsten Schutz genieße und erhalten bliebe. Es entsetzt mich, dass nun doch gebaut werden soll. Wie kann das sein? Gilt das österreichische und das EU-Recht auf einmal nicht mehr? Ich fordere den Landeshauptmann Voves und den Umweltminister Berlakovich auf, für die Sulm endlich klare Worte des Schutzes zu finden und diesen auch durchzusetzen. Österreich muss auf seine letzten Flüsse achtgeben und sie erhalten. Die Sulm darf nicht verbaut werden!“


MARTIN ROSS [martinross.eu]
Philosoph und Schriftsteller, aufgewachsen in der Obersteiermark
“1984 habe ich mit vielen anderen die Hainburger Au besetzt; mich von Gendarmen und herbeigekarrten Gewerkschaftlern verprügeln lassen; mich für das Konrad-Lorenz-Volksbegehren eingesetzt, das den einzigen Makel hatte, von der Kronen Zeitung unterstützt worden zu sein. Damals war die Entscheidung gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf noch in allen Köpfen. Zugleich hat sich auch ein erstes Gefühl etabliert, dass so etwas wie Nachhaltigkeit – ein Wort, das es damals noch nicht gab – nicht nur für die Natur, sondern auch für die Gesellschaft ein wichtiges Prinzip sein könnte. Dies hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht ohne Grund verstärkt. Ressourcen schützen heißt ihre nachhaltige Wirkung bewahren heißt die Gesellschaft schützen. Schon allein deswegen kann – neben vielen anderen Gründen – ein Projekt wie das, die Schwarze Sulm für ein bisschen mehr Energie zu nutzen, nur verkehrt sein. Angesichts des kleinen flach fließenden Flusses wird sich die zu erwartende Nachhaltigkeit der Energiegewinnung in engen Grenzen halten. Unabsehbar nachhaltig würde hingegen der vernichtende Eingriff in das Biotop dieses Flusses und seiner Umgebung sein. Lasst es bleiben, das Projekt! Lasst sie sein, die Schwarze Sulm!”


VERENA ROTKY [www.atelier-artis.at/]
Malerin / lebt und arbeitet in Graz
“Ich beschäftige mich seit etwa 4 Jahren, ursprünglich im Zuge der geplanten Kraftwerksprojekte in und um Graz (Stichwort KW Puntigam), mit dem Thema Wasserkraft und den daraus folgenden profitablen Verwicklungen von Wirtschaft und Politik. Entgegen häufiger Behauptungen setze ich mich, so wie viele andere, vollkommen unentgeltlich und nur aus persönlichem Engagement heraus mit dem Thema auseinander.
Nicht nur, dass der Einsatz von Energiegewinnungsmaßnahmen wie die der Wasserkraft, die in Österreich ohnehin bereits zu 90% ausgeschöpft wurde, grundsätzlich vollkommen überholt und deren Einsatz regelrecht kriminell ist, ist es auch im Fall der schwarzen Sulm absolut absurd, bzw. naiv zu denken, dass bei einem derartig geringen Ausmaß an Fließstärke das Interesse von Auftraggebern und Betreibern bei einer Energiegewinnung, bzw. einer Verbesserung der Lebensverhältnisse irgendeiner Art, zum Wohl der Allgemeinheit liegen könnte. Der Umfang der Zerstörung durch einen zwangsweise niemals geringen Eingriff in die Natur dient ganz offensichtlich der Bereicherung einiger Weniger auf Kosten aller!”


HANS SCHABUS
Bildhauer, lebt und arbeitet in Wien
„Fahnen Hoch“
Aus der Serie Ich weiß mir keinen Helfer (Secession), 2003


WERNER SCHANDOR [www.textbox.at] [www.schreibkraft.adm.at]

Texter, Autor, Universitätslektor
“Die Kurzsichtigkeit und Klientelpolitik der Entscheidungsträger hat schon das ganze steirische Hügelland großflächig verhäuselt. Jeder Ort wird von einem Einkaufszentrum bei der Umfahrungsstraße verschandelt, die meisten Ortskerne mutieren zu Zombies, jeder Feldweg wird asphaltiert, jeder Holzablageplatz versiegelt, jede geeignete alpine Karsenke mit einem Stausee befüllt und jeder Fluss verbaut, begradigt und beschnitten, bis er sich mit Hochwassern und Muren wehrt. Gleichzeitig bewaffnet man sich regelmäßig mit Lederhose und Gamsbarthut, macht begeistert beim Schuhplatteln und „Aufsteirern“ mit und fühlt sich der Heimat und Natur ach so verbunden. – Wie schizoid!
Wir müssen uns das letzte Bisschen naturbelassene Landschaft, die letzten unberührten Biotope erhalten, wie die Schwarze Sulm eines ist. Irgendwann werden sie rarer sein als Ölfelder und begehrter als Kilowattstunden. Bitte, liebe Entscheidungsträger: Zeigt Weitsicht! Die Schwarze Sulm ist wertvoll, so wie sie ist.”


IRMGARD SCHAUMBERGER [www.kulturservice.steiermark.at]
Künstlerin, Keramikerin, geb. in Graz, lebt in St. Josef/Weststeiermark
Last call: Freiheit für die schwarze Sulm!


MARTIN SCHNUR [http://www.martinschnur.com/]
Künstler, lebt und arbeitet in Wien
“Bitte lasst doch diese wenigen Natur Lebensadern einfach in Ruhe”


ANDREA SCHRAMEK
Schauspielerin, Kabarettistin, Autorin, Historikerin, lebt und arbeitet in Graz
“Ach! Wir brauchen mehr Strom?? – Also, ich verzichte gerne auf ein paar weitere, oder schon vorhandene, elektrische Geräte in meinem Haushalt!
Der Zauber der Schwarzen Sulm, dieses frei und wild fließenden Flusses – mit all seinen pflanzlichen und tierischen Bewohnern in, auf und am Wasser – muss vor der Gier einiger weniger und ihrem schalen Bequemlichkeits-Pseudo-Notwendigkeits-für alle-Vorwand – gerettet werden! Bewahrt und erhaltet dieses Stück unberührter Natur für uns und unsere Nachkommen!”


CHRISTIAN SEIDLER [www.christian-seidler-kunst.de]
Maler, lebt und arbeitet in Düsseldorf
“Die wenige noch unberührte Natur wie Abschnitte des Flusslaufs der Sulm gehören beschützt vor der Profitgier der Mächtigen.”


ANDREA STIFT [www.andreastift.at]
Schriftstellerin, lebt in Graz
“Wieder was kaputt machen, weil man nicht an die Zukunft denken will, und wenn man an die Zukunft denkt, dann bitte nur an die eigene. Geht ja sowieso alles den Bach runter, da kann man sich wenigstens selbst ein bisschen profilieren, ein paar Kontakte spielen lassen, ein bisschen viel Kohle machen. Was kümmern die anderen, was kümmert die Natur, was kümmert eigentlich überhaupt noch irgendwen. Geht ja sowieso alles die Sulm runter.”


WOLFGANG TEMMEL[www.temmel.org]
Medienkünstler / lebt in Wies/Weststeiermark
“wir schreiben 2013 und nicht 1813. an alle “fürsten”, denen demokratie immer noch ein dorn im auge ist!”


CHRISTOPH THEUSSL [www.theussl.de/]
freischaffender Künstler, Schauspieler und Liedermacher; geb. in Eibiswald, aufgewachsen in Deutschlandsberg, lebt und arbeitet in München
[“Ewigkeit Vagenglichkeit”]
“privatinteressen sollten keine flussläufe regulieren – nachhaltigkeit beginnt jetzt – oder nie”


REINHARD UHRIG [www.global2000.at/]
Dr. Reinhard Uhrig, Geschäftsführer GLOBAL 2000
“Die Energiewende ist vielleicht das wichtigste gesellschaftliche Projekt dieses Jahrhunderts. Wir wollen aus fossiler Energie und Atomenergie aussteigen, damit unsere Kinder in einer sicheren Umwelt aufwachsen können. Uns ist dabei wichtig, dass es Grenzen geben muss. Wir dürfen nicht blind die letzten frei fließenden Flüsse verbauen, gedankenlos die letzten Stücke Wildnis opfern. Diese Grenze ist zu ziehen – deshalb darf das Kraftwerk an der schwarzen Sulm nicht gebaut werden.”


EVA URSCHLER [eva.progresstination.net]
graphikerin, kuenstlerin / progresstiniert in Graz/AUT & Bayonne/FRA
“Auwachen. Einige wenige Menschen (ohne freunde, aber mit kapital, macht und anwaelten gesegnet) bauen bewusst an einem system weiter, das vielerorts lebensverneinend ist. an jede*n: beschuetz was Du wirklich zum leben brauchst: klares wasser, saubere luft, vielfaeltige natur, gutes essen & ein frohes soziales umfeld. rette die sulm & damit eine lebenswerte welt und vertrete Deine interessen selbst!”


ALICIA VIEBROCK [www.alicia-viebrock.de ]
Malerin, geb. in München, lebt und arbeitet in Düsseldorf
“Der Widerstand gegen die “Großen” betrifft und begegnet uns in allen Bereichen. Der Wille der Protestierenden, ihre Zeit, ihr Geld und ihre Kraft in dieses Projekt zu stecken, anstatt sich vor den Drohungen zu ducken, macht Mut. Es sind die Dinge zu schützen, die man liebt und die man nicht ersetzen kann. Bewahrt die Sulm auch für die kommenden Generationen in ihrer Unberührtheit.”


ANDREA WOLFMAYR

“Als ich mich vor Jahren für die Erhaltung des ökologischen Lebensraums rund um Raab und Rabnitz einsetzte, hatte ich keinen Erfolg. Heute hoffe ich, dass aufgrund geänderter medialer Möglichkeiten dieses einzigartige Gebiet Schwarze Sulm erhalten werden kann – als Vorbild und Präzedenzfall für andere ökologisch wertvolle Gebiete, die zerstört werden aus Gründen, die uns als “unausweichlich” bzw. für die Region förderlich eingeredet werden.”